| Plattform: Xbox 360, PlayStation 3, Windows |
Info |
Erstveröffentlichung: 2009 |
| Entwickler: Capcom |
Region: JP / US / EU |
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| beigetragen von Flare |
Nachdem sich der Storyverlauf von Resident Evil 4 auf Leon Scott Kennedy fokussierte, der in einen abgelegenen
Landstrich in Spanien geschickt wird um die Tochter des Präsidenten zu retten, schafft der fünfte Teil der Serie
einen Wechsel des Protagonisten als auch des Schauplatzes. Chris Redfield, der schon in Resident Evil 1 als Spielfigur
gesteuert werden konnte, feiert seine Rückkehr und wird diesmal nach Afrika geschickt. Nach Afrika, um einerseits die
illegalen Machenschaften der bekannten Umbrella Corporation zu beenden, aber andererseits auch um die Wahrheit über
Jill Valentine herauszufinden. Sie ist in einem Kampf mit Albert Wesker, einem alten Bekannten, aus einem Fenster
gestürzt und dabei gestorben. Jedenfalls dachte Chris das, nun hat er aber Informationen erhalten, dass seine alte
Kameradin doch noch am Leben sein könnte und so macht er sich auf nach Afrika, um die Wahrheit herauszufinden.
Unterstützung bekommt er dabei von Sheva Alomar, einer Afrikanerin, die ihn auf seinem Weg begleitet und dabei
mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch sie hat einen guten Grund für den Kampf gegen Umbrella.
Gameplay
Capcom löst sich vom alten und bisher gewohnten Genre des Survivalhorrors und taucht erstmals ein in eine neue
Richtung, die wohl am besten als "Action-Horror" bezeichnet werden kann. Denn dem Spieler steht neben dem Kampfmesser
schon relativ früh im Spiel ein ganzes Arsenal an Schusswaffen zur Verfügung, von der einfachen Handfeuerwaffe bis hin
zu Schrotflinten, Maschinengewehren und sogar Granat- und Raketenwerfern. Auch die Munition ist per se nicht mehr so
rar wie noch in Resident Evil 1, wo sparsam mit jeder einzelnen Kugel umgegangen werden musste. Es ist also problemlos
möglich, alles was sich einem an Gegnern in den Weg stellt wegzufegen und hinterher immer noch Kugeln über zu haben.
Die einzigen Situationen, die mit dieser Gewohnheit ein wenig brechen, sind die Boss- und Minibosskämpfe, die es nicht
zu selten gibt. So muss man sich auch wieder dem Kettensägenmörder, den viele schon im Vorgänger kennen und lieben
gelernt haben (vor allem die Knife Runner unter uns ;)) und metergroßen Monstern, die unzählige Salven aus dem
Maschinengewehr einstecken, stellen. Die Kämpfe sind dabei top in Szene gesetzt und sorgen für Nervenkitzel pur, bis
durch eine Filmsequenz der Sieg und damit auch ziemlich viel Erleichterung eingeläutet wird.
Steuerung
An der Spielsteuerung hat sich zum Vorgänger relativ wenig geändert, wer also mit der Steuerung bereits vertraut
ist, wird einen einfachen Einstieg in das Spiel haben. Über das Steuerkreuz ist ein bequemer Wechsel zwischen bis zu
vier Objekten möglich, so lassen sich nicht nur Waffen, sondern auch Heilitems, Granaten und Munition ausrüsten. Durch
Druck auf die Dreieck-Taste öffnet sich das Item-Menü, in dem insgesamt 9 Gegenstände Platz finden. Wenn es dem Spieler
gelungen ist, die Gegner an einer gewissen Stelle des Körpers zu treffen, werden so genannte Melee-Moves verfügbar.
Durch dieses bereits bekannte, aber stark verbesserte Feature kommt Abwechslung in das Spielgeschehen, es ermöglicht
beispielsweise mit Chris das Genick des herannahenden Gegners zu greifen und zu brechen, was ihn sofort tötet. Durch
einen geschickten Wechsel zwischen Schüssen und Melees lässt sich der Munitionsverbrauch stark einschränken, was
wiederum für Vorteile beim Durchspielen sorgt. Die einzige Neuerung findet sich im sogenannten Koop-Modus, der es
ermöglicht mit der Partnerin Sheva (die Chris das komplette Spiel begleitet) zu interagieren. So ist es zum Beispiel
möglich, zusammen Orte im Spiel zu erreichen, die sonst nicht zugänglich wären. Ebenso kann man die bereits erwähnten
Melees zusammen ausführen, um Gegnern immensen Schaden zuzuführen.
Extras
Für einen großen Wiederspielwert ist durch unzählige Extras und Boni gesorgt, die im Laufe des Spiels Stück für
Stück freigespielt werden können. Während zunächst nur ein leichter und ein mittlerer Schwierigkeitsgrad verfügbar
sind, lassen sich noch zwei weitere wesentlich anspruchsvollere freischalten. Ferner gibt es 30 Embleme, die überall
in der Umgebung versteckt sind und die durch einen gezielten Schuss "eingesammelt" werden können. Sind genug davon
gefunden worden, kann man neue Outfits für die Charaktere oder Figuren von Monstern und Bossen kaufen, auf die im
Archiv ein genauerer Blick geworfen werden kann. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Filter freispielen, die
beispielsweise einen Walkthrough in Schwarzweiß ermöglichen. Ein Anreiz das Spiel mehr als nur einmal abzuschließen
ist also zweifelsfrei gegeben. Wem das noch nicht reicht, der kann seine Fähigkeiten in dem Minispiel "Die Söldner"
unter Beweis stellen. Dabei ist das Ziel, in einer gewissen Zeit so viele Gegner wie möglich auszuschalten und
damit so viele Punkte wie möglich zu erreichen. |
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